Sie erhalten genau das Exemplar auf dem FotoArtenschutz-Dokumente inklusiveBis 14:00 Uhr bestellt, heute versendet14 Tage Widerrufsrecht

NaturKabinett

Warenkorb

Ihr Warenkorb ist leer.

Jedes Präparat gibt es nur einmal – sichern Sie sich Ihr Lieblingsstück, bevor es jemand anderes tut.

Kollektion entdecken

Woran erkennt man ein gutes Tierpräparat? 7 Merkmale, auf die Sammler achten

Nahaufnahme eines präparierten Kakapo: Glasauge, Schnabel und moosgrünes Gefieder

Foto: frank wouters from antwerpen, belgium , België , Belgique, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Zwei Präparate derselben Art können sich im Wert um ein Vielfaches unterscheiden. Der Unterschied liegt im Handwerk – und in der Dokumentation. Diese sieben Punkte helfen Ihnen, Qualität zu beurteilen, online wie vor Ort.

1. Anatomie und Haltung

Ein gutes Präparat sieht aus, als hätte das Tier eben noch gestanden. Achten Sie auf natürliche Proportionen: Hals und Kopf sitzen richtig, die Muskulatur unter dem Fell ist erkennbar, die Haltung passt zur Art. Ein Fuchs „schleicht“, ein Reiher „steht“. Steife, symmetrische Posen wirken schnell wie ein Spielzeug.

2. Augen

Die Glasaugen entscheiden über den Ausdruck. Prüfen Sie Farbe, Größe und Pupillenform: Ziegen und Schafe haben eine waagerechte Pupille, Katzenartige eine senkrechte, Eulen große runde Augen. Die Lidränder sollten sauber modelliert sein, ohne Spalt zwischen Lid und Glas.

3. Nase, Lippen, Schnabel und Füße

Haut an Nase, Lippen und Augenrändern trocknet beim Präparieren und verliert ihre Farbe. Ein guter Präparator bemalt diese Partien nach, sodass sie lebendig wirken. Bei Vögeln gilt das für Schnabel und Beine.

4. Nähte und Fell

Nähte sollten unsichtbar auf der Unterseite oder entlang der natürlichen Fellrichtung liegen. Fell und Gefieder sollten vollständig, gleichmäßig und ohne kahle Stellen sein. Kleine Altersspuren sind bei antiken Stücken normal – sie gehören dann aber in die Beschreibung.

5. Sockel und Stabilität

Ein Präparat muss sicher stehen. Bei Vollpräparaten auf Ast, Stein oder Holzsockel prüfen Sie, ob die Befestigung fest ist. Wandpräparate brauchen eine stabile Aufhängung, die zum Gewicht passt.

6. Zustand und Alter

Fragen Sie nach dem Alter des Präparats und nach Restaurierungen. Sehr alte Präparate wurden teilweise mit Konservierungsmitteln behandelt, die heute nicht mehr verwendet werden. Fassen Sie solche Stücke nicht unnötig an und waschen Sie sich danach die Hände. Ein seriöser Händler weist auf solche Punkte hin.

7. Dokumentation

Das wichtigste Qualitätsmerkmal sieht man nicht: die Herkunft. Für geschützte Arten muss der Händler die passenden Dokumente haben, bevor er das Stück anbietet. Bei uns steht auf jeder Produktseite, welcher Status gilt und welche Unterlagen dazugehören. Die Originale erhalten Sie nach Zahlungseingang zusammen mit dem Präparat. Mehr dazu: Tierpräparate legal kaufen. Wie die Qualität mit der Technik zusammenhängt, zeigen Tierpräparation: Wie entsteht ein Präparat? und der Vergleich der Präparationstechniken.

Online kaufen ohne Überraschung

Jedes Präparat in unserem Shop ist ein Unikat mit eigener Inventarnummer. Wir fotografieren jedes Exemplar einzeln von mehreren Seiten – Sie erhalten genau das Stück auf den Fotos, kein „ähnliches Exemplar“. Wenn Sie ein Detail genauer sehen möchten, fragen Sie uns einfach.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich ein schlechtes Präparat?

An unnatürlicher Haltung, falsch gesetzten oder zu großen Glasaugen, eingefallenen Lidern und Lippen, sichtbaren Nähten, kahlen Stellen und grob bemalten Nasen, Schnäbeln oder Füßen.

Sind teure Präparate immer besser?

Nicht immer, aber oft. Der Preis spiegelt Arbeitszeit, Erfahrung des Präparators, Seltenheit der Art und Dokumentation wider. Vergleichen Sie Detailfotos von Kopf und Gesicht.

Aus unserer Kollektion

Alle Tierpräparate ansehen →

Fotos: Smudge 9000 from North Kent Coast, England, CC BY-SA 2.0 · Christian Nitard, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons